Ex-Vorsitzender der Jungen Sinfoniker starb mit 86

2006: Harry Wieland bei seiner Verabschiedung. FOTO: ARCHIVBielefeld (sig). Als Förderer und Bewunderer der Musik war Harry Wieland in Bielefeld bekannt und beliebt. Neun Jahre lang war er maßgeblich an der Gestaltung des regionalen Jugendsinfonieorchesters beteiligt. Am Sonntag starb Wieland im Alter von 86 Jahren.

Als Klarinettist war Wielands Sohn Peter Mitglied im Orchester der Jungen Sinfoniker – Wieland selbst leitete neun Jahre lang als Mitglied des Vorstandes die Geschicke des Vereins. Fünf Jahre lang engagierte sich der Musikliebhaber als erster Vorsitzender des Jugendorchesters. 2002 trat er von seinem Amt zurück. „Fünf Jahre sind genug“, begründete er damals seine Entscheidung. Als zweiter Vorsitzender blieb er den Sinfonikern jedoch bis 2006 treu. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand habe sich Wieland für die Belange der Jungen Sinfoniker engagiert, sagt Christel Bresser, Vorsitzende der Jungen Sinfoniker. Sein Tod sei ein großer Verlust für den Verein.

Auch Ulrich Junge, der das Amt von Wieland als erster Vorsitzender nach dessen Rücktritt übernahm, würdigt die Verdienste seines Vorgängers. Bis zu seinem 80. Lebensjahr sei Wieland Vereinsvorsitzender gewesen. „Er war sehr geschickt im Umgang mit Sponsoren und hat den Verein finanziell gut am Leben gehalten.“ Bescheiden sei er gewesen, charmant und engagiert – ein sehr netter Mensch, erinnert sich Junge.

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01 - Bielefeld West, Mittwoch 10. April 2013